Topics in progress

Here you will find all the seminars currently being worked on at the IIS Chair.

Themenkomplex: Plattformökonomie

Unternehmen, die die Leistungsfähigkeit von digitalen Plattformgeschäftsmodellen nutzen, sind im letzten Jahrzehnt in Größe und Umfang dramatisch gewachsen. Plattformgeschäftsmodelle sind nicht nur in den Domänen Social Media, Reisen, Bücher oder Musik präsent, sondern sind bereits in den Bereichen Transport, Bankwesen und sogar Gesundheitswesen und Energie etabliert. Mittlerweile sind Plattformen in Nordamerika, Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika aktiv. Einige Plattformen sind mittlerweile erfolgreiche Unternehmen wie Amazon, Apple, Google und Alibaba.

Das Uber-Ökosystem – Strategie, Architektur und Plattformentwicklung

Das paypal-Ökosystem – Strategie, Architektur und Plattformentwicklung

Das Youtube-Ökosystem – Strategie, Architektur und Plattformentwicklung

Establishing successful software platform ecosystems: strategies for reaching a critical mass of participants and their application in practice

Themenkomplex: Geschäftsmodelle im Smart City Kontext

Smart City Initiativen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft auf sich gezogen. Auch wenn sich bislang keine einheitliche Definition in der Forschung etabliert hat, kann als zentrales Ziel einer Smart City die attraktive Gestaltung des Lebens der städtischen Bevölkerung identifiziert werden. Die Digitale Transformation bietet Chancen, mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien neue, intelligente Services für die Bürger anzubieten. In Bezug auf die Geschäftsmodellentwicklung bietet die Wissenschaft innovative Ansätze, die eine besondere Relevanz für die Ableitung von Services in der Smart City haben könnten. Dazu gehört unter anderem der Wandel hin zu einer service-orientierten Betrachtung von Geschäftsmodellen und die zunehmende Bedeutung datenbasierter Geschäftsmodelle. 

Chancen und Herausforderungen einer Service-orientierten Geschäftsmodellperspektive für die Smart City

Die digitale Transformation und die Suche vieler Unternehmen nach attraktiven Geschäftsmodellen führt zu einer zunehmenden Verlagerung der traditionellen produktbasierten hin zu einer Service-orientierten Sichtweise von Wertschöpfung. Dienstleistungen werden durch einen Fokus auf die Entwicklung neuer Wertversprechen für und in Kollaboration mit Kunden charakterisiert. Im Umfeld der Smart City könnte eine solche Service-orientierte Perspektive Auswirkungen auf die Entwicklung innovativer Services haben. In dieser Arbeit sollen die Chancen und Herausforderungen einer solchen Perspektive für die Entwicklung von Geschäftsmodellen in der Smart City untersucht werden.

Chancen und Herausforderungen einer datenorientierten Geschäftsmodellperspektive für die Smart City

Die rasante Entwicklung von Big Data bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung informationsintensiver Services. Um diese Potenziale zu nutzen, müssen die zentralen Mechanismen einer datenbasierten Wertschöpfung und deren Auswirkungen verstanden werden. Besonders im städtischen Umfeld entstehen an den verschiedensten Quellen Daten, mit denen neue Services entwickelt werden könnten. Mögliche Anwendungsfelder bestehen beispielsweise in der Analyse von Verkehrsströmen zur intelligenten Verkehrssteuerung oder in der Optimierung von Energiesystemen auf Basis der Auswertung von Erzeugungs- und Verbrauchsdaten in smarten Quartieren. In dieser Arbeit sollen die Chancen und Herausforderungen einer Daten-orientierten Perspektive auf die Geschäftsmodellentwicklung in der Smart City analysiert werden.

Themenkomplex: Agilität in Organisationen

Das Thema Agilität wird bereits sehr intensiv im Kontext der Softwareentwicklung diskutiert. Es gibt agile Methoden wie SCRUM, die dazu beitragen sollen den Entwicklern Prinzipien an die Hand zu geben, nach denen sie Software gestalten und entwickeln sollen. Dies hat zu Folge, dass lange Planungszeiträume vermeiden werden können, Redundanzen bei der Implementierung verhindert werden und durch die immer kürzeren Zyklen sehr schnell erste lauffähige Ergebnisse erzeugt werden. Die Agilität sollte allerdings nicht nur auf die Softwareentwicklung begrenzt werden, sondern kann auch in Organisationen eingesetzt werden, um die Vorteile auch in den verschiedenen Dimensionen wie der Strategie, der Struktur, der Prozesse, der Führung, der HR-Instrumente und der Kultur zu nutzen. Hierbei geht es dann um agile Organisationen.

Transformation von Organisationen vor dem Hintergrund aktueller Aglitätsanforderungen

Trotz der vielversprechenden Vorteile, die zu erwarten sind, wenn eine Organisation mehr Agilität nutzt, ist es nicht möglich eine traditionelle Organisation von einem Moment auf den anderen Moment in eine agile Organisation zu überführen. Auch ist nicht jede Dimension auf dem gleichen Niveau und muss aus diesem Grund individuelle an agile Methoden oder Vorgehensweisen herangeführt werden. Fragen hierbei sind unter anderem „Wie verändert sich das Führungsverständnis bzw. wie verändern sich die Rollen der Mitarbeiter?“ oder „Wie kann ich in meiner Organisation agile Prozesse einführen – worauf muss ich dabei achten?“. Ziel dieser Seminararbeit ist es, einerseits zu beschrieben, was eine agile Organisation ausmacht und andererseits die Herausforderungen zu definieren, mit denen sich aktuell traditionelle Organisation konfrontiert sehen, wenn sie das Ziel haben agiler zu werden.

Agilität von Organisationen als Herausforderung für die Organisationsentwicklung

Der Fokus in dieser Seminararbeit soll auf die Potenziale der Agilität gelegt werden, wie die Konzepte und Methoden bei der Organisationsentwicklung in Richtung eines agilen Unternehmens unterstützen können. Dies kann beispielsweise anhand unterschiedlicher Aspekte wie der Führung oder Kultur in einer Organisation analysiert werden.

Strategische Aspekte bei der Transformation von Unternehmen zu einer agilen Organisation

Aktuelle Megatrends wie demografischer und sozialer Wandel, Verlagerung der globalen wirtschaftlichen Kräfte, sowie beschleunigte Urbanisierung, stellen heutige Unternehmen vor nie dagewesene Herausforderungen – und erfordern eine immer schnellere Bereitstellung von Lösungen. Die Notwendigkeit, das Geschäftsmodell und sich selbst immer wieder neu erfinden zu müssen, ergibt sich immer häufiger. Erfolgreiche Unternehmen sind heute anpassungsfähig und flexibel, sie können ihre Strategie und ihr Geschäftsmodell an den stetigen Wandel anpassen – sie sind Agile Enterprises. Ziel dieser Seminararbeit ist es, sich intensiv mit der Dimension Strategie auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, welche Maßnahmen getroffen werden können, um ein traditionelles Unternehmen in ein agiles Unternehmen überführen zu können.

Transformation eines traditionellen Unternehmens in ein agiles Unternehmen mit besonderem Fokus auf die Struktur

Bei traditionellen Unternehmen spielen vor allem Hierarchien eine wichtige Rolle – während die Macht konzentriert an der Spitze der Pyramide zu finden ist, befindet sich die operativ arbeitende Masse am Fuße der Pyramide. Die Entscheidungen werden dabei oft von oben getroffen. Dabei bewirkt dieses Vorgehen, dass sich im Unternehmen Silos bilden, die sich von anderen Unternehmensbereichen abschotten. Ziel dieser Seminararbeit ist es, sich intensiv mit der Dimension Struktur auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, welche Maßnahmen getroffen werden können, um ein traditionelles Unternehmen in ein agiles Unternehmen überführen zu können.

Transformation eines traditionellen Unternehmens in ein agiles Unternehmen mit besonderem Fokus auf die Kultur

Bei traditionellen Unternehmen macht es den Anschein, dass diese von einer Angst-Kultur geprägt sind. Dies ist vor allem auch in der, in den Unternehmen herrschenden Hierarchiestruktur zu sehen – während traditionelle Unternehmen meist eine strikte Hierarchie aufweisen, ist diese in agilen Unternehmen oft flach. Sichtbar werden diese Unterschiede auch anhand vielfältiger Absicherungsmechanismen z.B. durch Reportings bis hin zu E-Mails mit CC-Verweisen. Ziel dieser Seminararbeit ist es, sich intensiv mit der Dimension Kultur auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, welche Maßnahmen getroffen werden können, um ein traditionelles Unternehmen in ein agiles Unternehmen überführen zu können.

Themenkomplex: User Interfaces & NeuroIS

User Interface Design – Ein Überblick über die Fortschritte in der Frontend-Entwicklung in Theorie und Praxis

In the frame of current digitalization problems, the development of GUIs in the sense of high usability and positive user experience is indispensable. To achieve this, NeuroIS offer a new and fruitful approach by drawing on knowledge and methods from the (cognitive) neuroscience domain to receive deeper insights into human processing. The term NeuroIS was first introduced to the information systems (IS) domain a decade ago. While being closely related to the more sophisticated neuromarketing, NeuroIS has reached increased popularity over the past years and has proven enrich IS research.